Gerecht handeln
nicht Unrecht zu Recht erklären.

Es ist nicht recht, wenn wir zwei Arten Steuergesetze haben: eines für Reiche und Mächtige und eines für alle anderen. Es ist nicht recht, wenn wir ein Strafgesetz für Ausländer haben und eines für Schweizer.

Es ist nicht recht, wenn Geld über Bildung entscheidet. Es ist nicht recht, wenn wir Heutigen die Vorräte an Energie, Luft, Wasser und Raum plündern, die unseren Nachkommen gehören. Es ist nicht recht, wenn das Kinderkriegen finanziell bestraft wird. Recht ist, wenn wir unser Zusammenleben gerecht gestalten.

Darum: Steuergesetze, welche die Lasten gerecht verteilen und nicht neues Unrecht schaffen. Sozialwerke als Auffangnetz, aber nicht als Hängematte. Umweltgesetze, die tief greifen. Ein Energiehaushalt, der den Nachkommen eine Chance lässt. Generationen, die zusammenarbeiten. Zugang zu Bildung und Gesundheit für alle. Familien wirkungsvoll unterstützen. Fremden so begegnen, wie wir selber behandelt werden möchten

Gerechtigkeit ist keine Sentimentalität, sondern Weitsicht!

Menschen würdigen
nicht den Tod propagieren.

Das Leben ist ein Geschenk an alle. Der Tod ist keine Option zur Entsorgung der Schwachen, sondern ein Schicksal, das wir annehmen und würdig gestalten wollen. Wir wollen Kinder – ob schon auf der Welt oder nicht – annehmen, wie sie sind und nicht auslesen, welches uns gefällt. Wir wollen Alte und Kranke stützen und nicht derart unter Druck setzen, dass sie glauben, sich selbst entsorgen zu müssen.

Wir wollen unsere Lebensräume lebenswert erhalten. Wir wollen das Los der Flüchtlinge erleichtern, nicht noch erschweren. Wir wollen der nächsten Generation nicht unsere Lasten auf- erlegen, sondern ihnen das Leben genauso ermöglichen und gönnen wie uns.

Darum: Enge Grenzen für die pränatale Diagnostik, keine Präimplantationsdiagnostik (PID) – keine Selektion Ungeborener inner- und ausserhalb des Mutterleibes. Das Sterben erträglich machen, nicht propagieren. Die Umwelt respektieren, nicht zertrampeln. Die Lehrerinnen und Lehrer stützen, nicht überfordern. Kindern und Jugendlichen (Spiel-) Raum lassen. Eltern helfen, gerne Kinder zu haben und Kinder gern zu haben. Bedürftige ehren, nicht noch demütigen.

Wir bejahen Grenzen – jene unserer Macht!

Nachhaltig leben
nicht die Ressourcen plündern.

Wir wollen das Klima schützen, auch das Klima des Zusammenlebens. Wir nehmen nicht in Kauf, dass unseren Nachkommen die Luft ausgeht, oder die Arbeit, oder das Geld für die Alten und Schwachen.

Wir sind dem Klimawandel und der Weltwirtschaft nicht hilflos ausgeliefert, sondern können sehr wohl sehr viel tun: Unsere Luft, unser Wasser und unseren Boden nachhaltig schützen, unsere Alterswerke solide finanzieren und unsere Arbeitswelt so gestalten, dass sie uns ernährt.

Ob mit oder ohne Schweizer Pass: Wir sind hier alle Gäste mit begrenzter Gestaltungszeit. Wir wollen unseren Lebensraum den Nächsten – unseren Kindern und Enkeln – lebenswert hinterlassen.

Darum: Den Haushalt ausgleichen und Schulden abbauen – wir können unseren Nachkommen Besseres hinterlassen als Schuldenberge. Unsere Umwelt jetzt und hier mit wirkungsvollen Gesetzen schützen, damit sie auch den nächsten Generationen Heimat sein kann. Weder die Vergiftung des Bodens noch des politischen Gesprächsklimas tolerieren. Wie wir mit einander umgehen, entscheidet genauso über die Zukunft wie die einzelnen Lösungen.

Verantwortungsvoll politisieren heisst: Jetzt enkeltauglich handeln!