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Landrat mittendrin mit Andrea Heger

"Land­rat - mit­ten­drin" in der ObZ

If you’re going to San Fran­cisco…

Geschätzte Lese­rin­nen und Leser

Die meis­ten von Ihnen stim­men beim oben erwähn­ten Lied wohl grad mit „... be sure to wear some flowers in your hair“ ein. Doch was hat die­ses bekannte von Scott McKen­zie gesun­gene Lied mit dem Land­rat zu tun? Obwohl es die letzte Sit­zung vor der lan­gen Som­mer­pause war, ist San Fra­nisco aktu­ell keine Feri­en­emp­feh­lung wert. Auch sind wir trotz guter Debat­ten­kul­tur und eini­gen ein­stim­mi­gen Ent­schei­den – u.a. beim Jah­res­be­richt 2019, dem Geschäfts­be­richt der Basel­land­schaft­li­chen Pen­si­ons­kasse und der Vor­lage über die Wei­ter­füh­rung der Koor­di­na­ti­ons­stelle für Kinder- und Jugend­hilfe – bei den 22 behan­del­ten Trak­tan­den nicht einer „Love, Peace and Happiness“-Stimmung ver­fal­len. Eben­so­we­nig sas­sen wir mit Blu­men­krän­zen im Haar an unse­ren auf Dis­tanz gehal­te­nen Abstim­mungs­pul­ten. Jedoch mit Eptin­ger Mine­ral­was­ser und Änis­gut­zis in Form von Basel­bie­ter Stä­ben erneut im Con­gress Cen­ter der Messe Basel. Und hier wähl­ten wir für ein­mal aus­wärts die Basel­bie­ter Füh­rungs­riege unse­res nächs­ten Polit­jah­res. Der Land­rat wird künf­tig von Prä­si­dent Heinz Lerf, FDP und den Vize­prä­si­den­tin­nen Regula Stei­ne­mann, glp und Lucia Mikeler,SP und der Regie­rungs­rat von Prä­si­dent Anton Lau­ber, CVP sowie Vize­prä­si­dent Tho­mas Weber, SVP gelei­tet. Und so fand ein Rei­gen an Blu­men­sträus­sen den Weg in unse­ren Kon­fe­renz­saal namens San Fran­cisco zu den alle­samt mit zwi­schen 76 und 78 Stim­men Gewähl­ten.

Coro­nabe­dingt wurde auf den sonst übli­chen Ablauf mit Frak­ti­ons­aufs­flü­gen am Nach­mit­tag und Land­rats­prä­si­den­ten­fest am Abend ver­zich­tet. Daher blieb mehr Zeit für wei­tere Sach­ge­schäfte. Wir haben u.a. mit gros­sem Mehr ins­ge­samt 30 Per­so­nen frisch ein­ge­bür­gert und ein Gesuch zu genaue­ren Abklä­run­gen zurück gestellt.

Län­ger dis­ku­tier­ten wir bei den Anpas­sun­gen des Kan­to­na­len Richt­plans (KRIP). Der KRIP ist ein behör­den­ver­bind­li­ches Pla­nungs­in­stru­ment. Dabei ist zu beach­ten, dass nicht alle im Richt­plan ein­ge­tra­ge­nen Frei­hal­te­räume künf­tig defi­ni­tiv so gebraucht wer­den. Doch müs­sen sie frei gehal­ten wer­den, damit sie bei Bedarf die­ser Nut­zung zuge­führt wer­den kön­nen. Aktu­ell sind Teil­be­rei­che wie Rad­rou­ten, Wild­tier­kor­ri­dore, Depo­nien, Abwas­ser usw anzu­pas­sen oder neu auf­zu­neh­men. Für mich war beson­ders inter­es­sant, dass Höl­stein zwei­mal auf den anzu­pas­sen­den Objekt­blät­tern figu­riert, ein­mal als Wild­tier­kor­ri­dor und ein­mal wegen Baholde als mög­li­chem Depo­nie­stand­ort für unver­schmutz­tes Mate­rial.

Da meine Zei­chen­zahl bereits auf­ge­braucht ist, ver­bleibt mir hier nur noch, Ihnen allen schöne Som­mer­tage mit viel Blu­men­freu­den – ob daheim auf dem Bal­kon oder in den Ferien – zu wün­schen.

 Andrea Heger, Land­rä­tin EVP, Höl­stein