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Rothenfluh am Rand der Welt?

Rat- atouille in der Basel­land­schaft­li­chen Zei­tung

Rich­te­rich und Knö­te­rich
Obwohl selbst Mathe­leh­rer Paul Wen­ger (SVP) vor dem expo­nen­ti­el­len Wachs­tum der Neo­phy­ten warnte (Arti­kel unten), blieb FDP-Fraktionschef Rolf Rich­te­rich skep­tisch: «Schon als
Bub hab ich daheim mit japa­ni­schem Knö­te­ri­chen gespielt. Und unser Bach­bord rutschte in 50 Jah­ren nie ab. Es kann also nicht so dra­ma­tisch sein. Sonst müsste der Knö­te­rich ja schon von mei­nem Lauf­ner Bach nach Hol­land gefun­den haben.» Da erwi­derte Chris­tine Gor­ren­gourt (CVP): «Ach wären wir doch alle Rolf, dann hät­ten wir schon als Kind alle Knö­te­ri­che spie­lend abge­schnit­ten.»

Land­be­woh­ner Spiess
SVP-Landrat Hans-Urs Spiess aus Rothen­fluh wehrt sich gegen den Abbau des Ser­vice public und ist stol­zer Bewoh­ner des länd­li­chen Raums. Den Begriff Rand­re­gion hasst er: «Neben mei­nem Haus geht es nicht steil nach unten», sagte er in der Post-Debatte.

Webers Zwölf­punk­te­plan
Kurz vor Sit­zungs­ende erteilte Rats­prä­si­den­tin Eli­sa­beth Augst­bur­ger Regie­rungs­rat Tho­mas Weber das Wort. Somit wurde ihm die Ehre zuteil, im Land­rats­saal das letzte State­ment im Jahr 2017 zu hal­ten. «Ich möchte meine Aus­füh­run­gen in zwölf Punkte glie­dern», begann Weber – und schob einige debat­tier­müde Land­räte auf die Rolle. Tat­säch­lich nahm Weber zu zwei Punk­ten Stel­lung – schliess­lich wollte auch er rasch an den Weih­nachts­apéro.