Mit 66.8 Prozent sagt die Bevölkerung sehr deutlich Ja zur Wahlrechtsreform. Sie bringt damit zum Ausdruck, dass für das Vertrauen in die Politik ein gerechtes und transparentes Wahlsystem essentiell ist. Mit Genugtuung stellt die EVP fest, dass eine engagiert geführte Kampagne mit sachlicher und fundierter Argumentation auch in Zeiten von «Fake News» von der Baselbieter Bevölkerung gestützt wird. Gestärkt und hochmotiviert blickt sie der erstmaligen Anwendung des Doppelproporzes bei den Wahlen 2027 entgegen.
Das überaus klare Ja zur Wahlrechtsreform unterstreicht: Das Baselbieter Volk will «fürs Rächt istoh». Die mit viel Polemik und verdrehten Fakten geführte Gegenkampagne vermochte nicht einmal deren Parteibasis zu überzeugen. Die erfolgreiche Ja-Kampagne punktete mit einer Kombination aus unermüdlichem Verweis auf die fundierten Fakten und dem vergegenwärtigen der zahlreich negativen Erfahrungen mit dem mehrfach mangelhaften Wahlsystem. Bewusst wählen wir Parlamente im Proporz. Die Gesetze als Fundament unserer Demokratie und Werte sind damit breit abgestützt. Das auf Konkordanz und Kompromiss ausgerichtete System verhalf der Schweiz bisher zu hoher Sicherheit, Stabilität, Erfolg und Wohlstand. Aktuell werden bereits grosse Parteien und somit die Polarisierung gefördert. Dem wird künftig entgegen gewirkt.
Mit der Umsetzung der Reform bei den Wahlen 2027 liegt die Fraktionsstärke für die EVP mehr denn je in Griffnähe. Mit dieser Aussicht, den gesammelten Erfahrungen durch das erfolgreiche Bezwingen bisheriger Hürden und den erarbeiteten Kampagne-Fähigkeiten sieht die EVP den nächsten Wahlen mit Respekt, zuversichtlich und äusserst motiviert entgegen.
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Bild mit Abstimmungsunterlagen über die Wahlrechtsreform
Für Auskünfte:
Martin Geiser, Präsident EVP Baselland: 079 266 89 11, praesidium@evp-bl.ch
Andrea Heger, Vizepräsidentin EVP Baselland: 079 383 52 44, andrea.heger@evp-bl.ch
Werner Hotz, Landrat EVP Baselland: 079 398 21 48, werner.hotz@lr-bl.ch